Auch für Anlagen, die nicht von uns kommen
Einen Stromspeicher auf Ihre bestehende Solaranlage nachrüsten
Ihre Anlage läuft seit Jahren und schickt den Strom, den Sie mittags nicht brauchen, für wenige Cent ins Netz. Ein Speicher verschiebt ihn in den Abend, und dafür muss die Anlage nicht neu sein.
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Ein Speicher lohnt sich nicht auf jeder Anlage
Vier Fälle, in denen wir abraten. Sie stehen vorn, weil sie sich in zwei Minuten selbst beantworten lassen und Ihnen sonst erst im Gespräch begegnen.
Sie verbrauchen den Strom ohnehin tagsüber
Ein Speicher verschiebt Strom vom Mittag in den Abend. Wer tagsüber zu Hause oder im Betrieb ist und den Ertrag direkt verbraucht, hat wenig zu verschieben. Bei einem Gewerbe mit reinem Tagesbetrieb ist das häufig der Fall; wo dagegen früh, abends oder rund um die Uhr Last anliegt, sieht es anders aus.
Ihre Anlage lässt kaum etwas übrig
Was der Speicher aufnimmt, muss die Anlage erst erzeugen. Bei einer kleinen Anlage und hohem Verbrauch bleibt oft zu wenig Überschuss, als dass sich Speicher und Anschluss rechnen würden.
Ihr Wechselrichter ist noch jung und hat keinen Batterieanschluss
Dann müsste ein Gerät raus, das noch viele Jahre laufen würde, und der Speicher trägt die Kosten für den Ersatz mit. Bei einem Wechselrichter, der erst wenige Jahre läuft, kann das die Rechnung kippen. Das sehen wir uns an, bevor wir etwas vorschlagen.
Es ist kein geeigneter Platz vorhanden
Ein Speicher braucht einen frostfreien, nicht zu warmen Aufstellort und Platz am Zählerschrank. In einem vollen Schrank oder einer ungedämmten Garage wird aus der Nachrüstung ein Umbau, und dann stimmt die Rechnung nicht mehr.
Im Betrieb entscheidet, wann Sie verbrauchen
Der erste Punkt trifft viele Betriebe, aber längst nicht alle. Ob ein Speicher etwas zu verschieben hat, hängt daran, ob Ihre Last in die Sonnenstunden fällt oder daneben.
Hier bleibt abends und nachts etwas zu verschieben
- Bäckereien und Konditoreien
- Die Öfen laufen, bevor der Laden aufmacht.
- Landwirtschaft und Tierhaltung
- Melkzeiten früh und abends, dazu durchlaufende Kühlung.
- Kühlhäuser und Lagerlogistik
- Gleichmäßige Grundlast über Tag und Nacht.
- Metzgereien und Lebensmittelhandwerk
- Die Kühlung kennt keine Betriebsferien.
- Gastronomie und Hotellerie
- Küche und Warmwasser tragen die Abendlast.
Hier verbrauchen Sie den Ertrag ohnehin direkt
- Praxen, Kanzleien und Büros
- Verbrauch überwiegend zu Bürozeiten.
- Kfz-Werkstätten
- Druckluft und Hebebühnen laufen, solange geöffnet ist.
- Metall- und Holzverarbeitung im Einschichtbetrieb
- Die Maschinen ziehen im Takt der Schicht.
Das ist eine Einordnung und keine Zusage. Wie viel bei Ihnen tatsächlich übrig bleibt, steht auf Ihrer Jahresabrechnung und am Einspeisezähler, und da sehen wir hinein, bevor wir etwas vorschlagen.
Ob es geht, steht auf Ihrem Wechselrichter
Fast jede Anlage lässt sich nachrüsten. Die Frage ist nicht ob, sondern auf welchem der beiden Wege, und das entscheidet das Gerät, das schon da ist.
Wenn Ihr Wechselrichter einen Batterieanschluss hat
Der Speicher kann an Ihren vorhandenen Wechselrichter
Manche Wechselrichter sind von vornherein dafür gebaut, dass später ein Speicher dazukommt; man nennt sie hybridfähig. Dann kann der Speicher direkt an dieses Gerät, und es kommt kein neues hinzu. Ob das bei Ihnen passt, hängt am Hersteller, am Alter des Geräts und am Speicher selbst. Bei Anlagen aus den letzten Jahren ist ein solcher Anschluss häufiger, bei älteren selten.
Wenn Ihr Wechselrichter keinen Batterieanschluss hat
Der Wechselrichter wird getauscht
Dann kommt an seine Stelle ein hybridfähiger Wechselrichter, und der Speicher wird an diesen angeschlossen. Die Module bleiben, wie sie sind. Das kostet ein neues Gerät, dafür beginnt dessen Laufzeit von vorn, und Wechselrichter halten ohnehin deutlich kürzer als Module.
Welcher der beiden Wege bei Ihnen infrage kommt, steht auf dem Typenschild des Wechselrichters, meist an der Seite oder an der Unterkante des Geräts. Hersteller und Typ genügen uns, ein Foto reicht völlig.
Wer was macht
Die Arbeit am Zählerschrank ist Sache eines Elektrofachbetriebs. Das steht hier, damit Sie vorher wissen, mit wem Sie es zu tun bekommen.
- Wir legen aus und liefernWir sehen uns Ihre Anlage, Ihren Verbrauch und Ihren Wechselrichter an, wählen den Speicher und gegebenenfalls einen neuen Wechselrichter danach aus und liefern die Komponenten. Was es geworden ist und warum, steht im Angebot.
- Angeschlossen wird von einem ElektrofachbetriebDen Betrieb aus unserem regionalen Netzwerk empfehlen wir, die Termine stimmen wir ab. Den Vertrag über die Arbeiten schließen Sie direkt mit ihm; er ist der Fachmann für Ihren Zählerschrank und steht für seine Arbeit ein.
- Die Meldung übernimmt Ihr Betrieb oder SieEin nachgerüsteter Speicher gehört ins Marktstammdatenregister und ist dem Netzbetreiber anzuzeigen. Das gehört nicht zu unserem Leistungsumfang; die Unterlagen zu allen gelieferten Komponenten stellen wir bereit. Klären Sie am besten schon bei der Beauftragung, wer von beiden es ausführt.
Wie es abläuft
- Schritt 1 von 3
Sie schicken uns die Eckdaten
Anlagengröße, Baujahr und der Hersteller des Wechselrichters genügen für die erste Einschätzung. Wenn Sie den Typ nicht finden, reicht ein Foto vom Gerät.
- Schritt 2 von 3
Wir sagen Ihnen, welcher Weg bei Ihnen geht
Wir prüfen, ob Ihr Wechselrichter einen Batterieanschluss hat, und schlagen eine Speichergröße vor, die zu Ihrem Verbrauch passt. Wenn sich die Nachrüstung bei Ihnen nicht rechnet, sagen wir das an dieser Stelle.
- Schritt 3 von 3
Ein Fachbetrieb aus der Region schließt an
Wir liefern die Komponenten und stimmen den Termin mit dem Elektrofachbetrieb ab. Ihre Anlage läuft während der Vorbereitung weiter; abgeschaltet wird nur für den Anschluss selbst.
Womit Sie ungefähr rechnen können
Die Spannen sind ein Anhaltspunkt für das erste Gespräch, keine Auslegung. Was am Ende passt, hängt daran, wann Sie Ihren Strom brauchen, und wie viel Ihre Anlage überhaupt übrig lässt.
- Bis 3.000 kWh im Jahr
- 3 bis 5 kWhKleiner Haushalt, meist ohne Wärmepumpe und ohne Elektroauto
- 3.000 bis 5.000 kWh
- 5 bis 8 kWhDer häufigste Fall im Einfamilienhaus
- 5.000 bis 10.000 kWh
- 8 bis 12 kWhMeist mit Wärmepumpe, Elektroauto oder beidem
- Über 10.000 kWh
- ab 10 kWh, gestaffeltGrößerer Haushalt oder Gewerbe, hier entscheidet das Lastprofil
Ein Speicher kann nicht mehr aufnehmen, als Ihre Anlage über den Tag übrig lässt. Deshalb sehen wir uns immer beides an, den Verbrauch und die Anlage, bevor wir eine Größe vorschlagen.
Sagen Sie uns, was für ein Wechselrichter bei Ihnen hängt, dann sagen wir Ihnen, ob und wie es geht.
Nachrüstung prüfen lassenWas am häufigsten gefragt wird
Ja. Wer die Anlage gebaut hat, spielt für die Nachrüstung keine Rolle; entscheidend ist, was heute auf dem Dach und im Zählerschrank steht. Wir sehen uns Ihre Anlage genauso an wie eine, die von uns kommt, und sagen Ihnen, welcher Weg technisch möglich ist.
Der Satz, den Sie je eingespeister Kilowattstunde bekommen, ändert sich durch einen Speicher nicht. Was sich ändert, ist die Menge: Sie speisen weniger ein, weil Sie mehr selbst verbrauchen. Genau darin liegt der Zweck der Nachrüstung, denn eine selbst verbrauchte Kilowattstunde ist in aller Regel mehr wert als eine eingespeiste.
Nicht automatisch. Ein Speicher speichert zunächst nur; damit bei einem Netzausfall etwas ankommt, braucht das Gerät eine Ersatzstromfunktion und es muss entsprechend angeschlossen sein. Beides ist nicht in jedem Speicher enthalten und nicht in jedem Zählerschrank ohne Weiteres nachrüstbar. Wenn Ihnen das wichtig ist, sagen Sie es uns vorher, dann prüfen wir es mit; versprechen können wir es nicht pauschal.
Nur für den Anschluss selbst. Vorbereitung und Lieferung laufen, während Ihre Anlage weiter Strom erzeugt; abgeschaltet wird am Tag der Arbeiten und nur so lange, wie der Elektrofachbetrieb an Wechselrichter und Zählerschrank arbeitet. Wie lange das bei Ihnen dauert, sagt Ihnen der Betrieb bei der Terminabsprache.
Das hängt weniger am Alter der Module als am Zustand des Wechselrichters. Module verlieren über die Jahre nur wenig Leistung, Wechselrichter halten deutlich kürzer. Hat Ihrer keinen Batterieanschluss, wird er für den Speicher ohnehin getauscht; bei einer Anlage dieses Alters ist das oft der Zeitpunkt, an dem ein Wechsel auch sonst fällig wäre.
Lassen Sie Ihre Anlage kostenlos prüfen
Schicken Sie uns die drei Angaben, dann sagen wir Ihnen, ob sich eine Nachrüstung bei Ihnen lohnt. Kostenlos, unverbindlich, und mit einer ehrlichen Antwort auch dann, wenn sie Nein lautet.

Alexander Kujawa
Geschäftsführer, zuständig für Photovoltaik
Ihren Speicher plant Alexander Kujawa selbst.
Sie haben noch keine Anlage und überlegen, gleich mit Speicher zu bauen? Dann steht auf der Übersichtsseite, was eine Anlage bei uns umfasst und welche Komponenten wir verbauen. Photovoltaikanlage kaufen
Sie finden das Typenschild nicht?
Dann rufen Sie an. Wir sagen Ihnen am Telefon, wo Sie nachsehen müssen, und was wir daraus lesen können.
