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Grundstück verpachten für Photovoltaik

Eine Freifläche für Photovoltaik bringt ein Vielfaches der Ackerpacht, über zwanzig Jahre und länger, planbar und unabhängig von Ernte und Erzeugerpreisen. Wie viel es wird, entscheidet sich im Vertrag. Den verhandeln wir für Sie.

  • Kostenlos und unverbindlich
  • Keine Vermittlungsgebühr für Sie als Eigentümer
  • Rückmeldung innerhalb von 48 Stunden
  • Ehrliche Absage, wenn sich die Fläche nicht eignet

Was eine Freifläche einbringt

3.500 – 6.500 €

pro Hektar und Jahr

Erfahrungswerte aus von uns abgeschlossenen Verträgen. Was an Ihrer Fläche erreichbar ist, hängt vom Standort ab und davon, wie verhandelt wird.

  • Rund 90 Hektar vermarktet. Die Spanne stammt aus diesen Verträgen, nicht aus einer Marktübersicht.
  • Planbar über Jahrzehnte. Laufzeit in der Regel 20 bis 30 Jahre, unabhängig von Ernte und Erzeugerpreisen.
  • Keine Kosten für Sie. Planung, Bau und Rückbau trägt vollständig der Projektierer.
  • Der Boden bleibt Boden. Weitgehend unversiegelt, nach Vertragsende vollständig zurückgebaut.

Woran Sie erkennen, ob sich Ihre Fläche eignet

Nur der erste Punkt ist eine Bedingung. Die beiden anderen verbessern die Konditionen, sind aber keine Voraussetzung.

  • Mindestens 5 Hektar zusammenhängende Freifläche
  • Nähe zu einem Netzverknüpfungspunkt verbessert die KonditionenKein Ausschlusskriterium, aber gut zu wissen.
  • Randlagen entlang von Autobahnen und Schienenwegen sind besonders gefragtKein Ausschlusskriterium, aber gut zu wissen.

Ihre Ausgangssituation

Jedes Angebot sieht gut aus, wenn man Ackerpacht gewohnt ist

Das ist der Grund, warum bei Freiflächen-Photovoltaik so viel Geld liegen bleibt. Wer für seine Fläche bisher eine landwirtschaftliche Pacht im niedrigen dreistelligen Bereich je Hektar bekommen hat, dem erscheint jedes Solarangebot als großer Sprung, und er unterschreibt. Dass zwischen einem schwachen und einem gut verhandelten Vertrag noch einmal ein Unterschied von mehreren Tausend Euro je Hektar und Jahr liegt, sieht man nur im Vergleich. Den hat der Projektierer, weil er Dutzende solcher Verträge im Jahr schließt. Sie haben ihn nicht, es sei denn, jemand steht auf Ihrer Seite, der ihn hat.

Wie eine Verpachtung abläuft

Was mit Ihrer Fläche geschieht und was im Vertrag steht

Was aus Ihrer Fläche wird und was danach

Die Module stehen auf Stützen, der Boden bleibt weitgehend unversiegelt. Zwischen und unter den Modulreihen wächst weiter etwas; viele Solarparks werden mit Schafen beweidet oder als extensives Grünland geführt, und die Flächen entwickeln sich ökologisch häufig besser als vorher. Nach Vertragsende wird die Anlage vollständig zurückgebaut, die Fläche ist wieder uneingeschränkt landwirtschaftlich nutzbar. Das Eigentum bleibt ohnehin durchgehend bei Ihnen: Ein Nutzungsvertrag ist eine befristete Gestattung, kein Verkauf.

Warum der Netzanschluss über die Pacht entscheidet

Bei Wind zählt der Wind, bei Photovoltaik zählt das Netz. Ein Solarpark ist nur so viel wert, wie er Strom einspeisen kann. Ob das geht, hängt davon ab, wie weit der nächste Netzverknüpfungspunkt entfernt ist und wie viel Kapazität dort noch frei ist. Jeder Kilometer Kabeltrasse kostet den Projektierer Geld, das er nicht in die Pacht steckt. Deshalb sind zwei benachbarte Flächen selten gleich viel wert, und deshalb ist die Pacht auch keine Frage der Größe allein.

Welche Flächen besonders gefragt sind

Gute Nachricht für alle, deren Acker schwach ist: Genau diese Flächen sind für Photovoltaik besonders interessant. Niedrige Bodenzahl, ungünstiger Zuschnitt, schlechte Erreichbarkeit mit großem Gerät: Was die landwirtschaftliche Nutzung mühsam macht, spielt für einen Solarpark keine Rolle. Bevorzugt sind außerdem Flächen entlang von Autobahnen und Schienenwegen sowie in sogenannten benachteiligten Gebieten: Dort ist die Förderkulisse günstiger, die Genehmigung leichter und die Zahlungsbereitschaft entsprechend höher.

Sie haben bereits ein Angebot vorliegen?

Dann ist der beste Zeitpunkt für eine Prüfung genau jetzt. Wir lesen den Vertragsentwurf gegen: Pachthöhe, Laufzeit, Wertsicherung, Rückbau, Haftung, Ausstiegsklauseln. Dann sagen wir Ihnen, was daran marktüblich ist und was nicht. Danach verhandeln wir nach. Ein erstes Angebot ist selten das letzte Wort, und ein zweiter Interessent verbessert die Konditionen fast immer.

Wenn auf Ihrer Fläche schon ein Vertrag liegt

Nicht jeder unterschriebene Vertrag führt am Ende zu einem Solarpark. Mancher läuft nach Jahren aus, ohne dass etwas geschehen ist. Bei anderen hält der Projektierer nicht ein, was er zugesagt hat. Und manchmal passiert nach der Unterschrift schlicht nichts: Die Fläche ist gebunden, ein Bauantrag kommt nie, und Sie warten.

Schicken Sie uns einen solchen Vertrag. Wir sehen ihn uns an, und wo wir eine Möglichkeit erkennen, geben wir ihn an einen Projektierer weiter, der ihn im Detail prüft. Diese Unternehmen haben dafür eine eigene Rechtsabteilung.

Das Unternehmen, das da prüft, will Ihre Fläche danach selbst pachten. Das sagen wir offen, denn es ist der Grund, warum wir dabeibleiben: Bevor wir mit einem Projektierer zusammenarbeiten, lesen wir seine Pachtverträge. Was Ihnen am Ende angeboten wird, messen wir an dem, was wir andernorts verhandelt haben, und verhandeln nach, wo noch etwas geht.

Ob sich daraus etwas ergibt, hängt an Ihrem Vertrag. Was Ihre Fläche heute einbringen würde, sagen wir Ihnen vorher.

Wovon Ihre Pacht abhängt

Zwischen einem schwachen und einem gut verhandelten Vertrag liegen mehrere Tausend Euro je Hektar und Jahr. Diese sechs Punkte entscheiden darüber.

  1. Entfernung zum Netzverknüpfungspunkt

    Der mit Abstand größte Hebel. Je näher das Umspannwerk und je mehr Kapazität dort frei ist, desto mehr bleibt für Sie übrig.

  2. Größe und Zuschnitt

    Zusammenhängende, rechteckige Flächen lassen sich dichter belegen als verwinkelte. Auch angrenzende Flächen von Nachbarn erhöhen den Wert des Ganzen.

  3. Förderkulisse der Fläche

    Liegt Ihre Fläche in einem benachteiligten Gebiet oder am Rand einer Autobahn oder Bahnstrecke, ist sie im EEG bevorzugt und für den Projektierer deutlich mehr wert.

  4. Modell der Vergütung

    Fester Betrag je Hektar, Beteiligung am Stromerlös oder eine Kombination. Was günstiger ist, hängt vom Standort ab und ist verhandelbar.

  5. Wertsicherung über die Laufzeit

    Ein Betrag, der zwanzig Jahre unverändert bleibt, verliert real erheblich an Wert. Eine Indexierung gehört in den Vertrag. Sie fehlt in schwachen Verträgen fast immer.

  6. Wettbewerb um Ihre Fläche

    Der wirksamste Hebel überhaupt: Liegen mehrere Angebote vor, verbessern sich die Konditionen fast immer. Genau das ist unsere Aufgabe.

Was wir für Sie tun

Wir stehen auf Ihrer Seite des Tisches

Wir errichten und betreiben keine Solarparks und pachten Ihre Fläche nicht selbst. Unsere Aufgabe ist es, für Sie das bestmögliche Ergebnis zu verhandeln.

  1. Vorliegende Angebote bewerten

    Liegt Ihnen bereits ein Vertragsangebot vor, prüfen wir es: Pachthöhe, Laufzeit, Rückbau, Haftung, Ausstiegsklauseln.

  2. Das Potenzial Ihrer Fläche einschätzen

    Was ist an diesem Standort realistisch erreichbar? Erst wenn das klar ist, lässt sich beurteilen, ob ein Angebot gut ist.

  3. Nachbarflächen einbeziehen

    Gemeinsam mit angrenzenden Eigentümern entsteht oft eine deutlich attraktivere Fläche und damit eine deutlich bessere Verhandlungsposition.

  4. Mit den Projektentwicklern verhandeln

    Wir führen die Verhandlungen und holen mehrere Angebote ein, statt das erste anzunehmen.

  5. Nachverhandeln

    Auch ein bereits vorliegendes Angebot ist selten das letzte Wort.

  6. Vertragsinhalte maßschneidern

    Der Pachtvertrag wird auf Ihre Situation zugeschnitten, nicht auf die Standardvorlage des Projektierers.

  7. Sie aus den Verhandlungen heraushalten

    Sie treffen die Entscheidungen, das Verhandeln übernehmen wir. Auch danach bleiben wir Ihr Ansprechpartner beim Projektierer: Sie bleiben auf dem Laufenden, ohne sich in die Themen der Projektentwicklung einarbeiten zu müssen.

In 3 Schritten zum Pachtvertrag

  1. 1

    Flächen-Check ausfüllen

    Ein paar Klicks, keine drei Minuten. Sie brauchen keine Unterlagen bereitzulegen.

  2. 2

    Wir prüfen die Eignung

    Wir schätzen das Potenzial ein und melden uns innerhalb von 48 Stunden mit einer ehrlichen Einordnung, auch wenn sie lautet, dass sich Ihre Fläche nicht eignet.

  3. 3

    Wir verhandeln für Sie

    Passt es, holen wir Angebote ein und verhandeln. Sie entscheiden am Ende, ob und mit wem.

Verhandelte Solarpachten

Auszug aus abgeschlossenen Verträgen. Genannt ist jeweils die Gesamtpacht des Projekts für alle beteiligten Eigentümer. Die Standorte bleiben ungenannt. Pachtverträge sind vertraulich.

  • Freiflächen-Photovoltaik

    Hessen

    130.000 €

    pro Jahr, alle Eigentümer

  • Freiflächen-Photovoltaik

    Nordrhein-Westfalen

    65.000 €

    pro Jahr, alle Eigentümer

Was Eigentümer sagen

  • Da meine Familie und ich Ländereien besitzen, die teilweise nicht bewirtschaftet werden, konnten wir diese Flächen ganz einfach in bares Geld umwandeln und tun dabei noch etwas für die Umwelt. Win-win für alle, so macht's Spaß und war eine tolle Erfahrung. Vielen Dank!"

    Hugo SiegelmannPrivatier & Grundbesitzer

Die hier gezeigten Stimmen sind Bewertungen, die bei Google veröffentlicht wurden, im Wortlaut übernommen. Eine systematische Prüfung, ob sie von Personen stammen, die unsere Leistungen tatsächlich in Anspruch genommen haben, nehmen wir nicht vor.

Was Ihre Fläche als Solarpark einbringt, klärt der kostenlose Check.

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Was Eigentümer am häufigsten fragen

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Mehrere Flurstücke dürfen zusammengezählt werden.

Andere Nutzungen

Photovoltaik ist nicht immer die beste Nutzung

Ist Ihre Fläche kleiner als fünf Hektar oder liegt sie besonders günstig zum Umspannwerk, kann ein Batteriegroßspeicher mehr bringen. Bei größeren Flächen in windhöffiger Lage lohnt der Vergleich mit Windenergie.

Ein Pachtvertrag ist für die meisten Eigentümer eine einmalige Entscheidung.

Liegt Ihnen schon ein Angebot vor?

Prüfen lassen kostet nichts, und es könnte das beste Angebot sein, das Sie je bekommen. Schicken Sie es uns, bevor Sie unterschreiben. Wir sagen Ihnen, was daran marktüblich ist und was sich noch verhandeln lässt.